Projekt: Internationales Jugendseminar Schillergymnasium

Projektteam:
Martin Wauligmann, Carina Schmid, Janusz Hamerski, Antra Hartmanis,Bendikt Kalde, Rabea Leiße,Henni Schüling, Stefan Lülf, Sebastian Appelbaum, Salome Poguntke, Yasemin Simsek, Verena Mans,Sarah Gemeine,  Christoph Lammen

Projektpräsentation:
Seit 2007 treffen sich die aktivsten Projektteilnehmer der am Schillergymnasium entwickelten internationalen Lernplattform www.solarnet.tv jährlich zu einem interkulturellen Jugendseminar im Schillergymnasium Münster, das im Sommer 2010 erstmals in einem größeren Rahmen als "Münsteraner Jugendfriedensforum 2010" durchgeführt wird.

Die jährlichen interkulturellen Jugendseminare in den Sommerferien bieten den Schülern und ihren internationalen Projektpartnern eine Mischung aus Medientrainings & Schulungen, Aktionen zur Stärkung der interkulturellen Kompetenz (zusammen Wohnen & Arbeiten, interkulturelle Thementage) sowie Workshops zu konkreten Themen der Nachhaltigen Entwicklung, wie z.B. Nutzung Regenerativer Energien und den Themen "Vorurteile & Rassismus".

Im Sommer 2010 führen wir nun gemeinsam mit der Stadt Münster unter Schirmherrschaft des Oberbürgermeisters Markus Lewe das Jugendfriedensforum mit Jugendlichen aus Münster und seinen internationalen Partnern (Teilnehmer der interkulturellen Projektplattform + Teilnehmer aus den Partnerstädten Münsters) durch.

Bundespräsident Horst Köhler wird uns dazu ein Grußwort verfassen.

In Erinnerung an den 1648 in Münster geschlossenen, ersten auf diplomatischem Wege herbeigeführten Frieden soll das Jugendfriedensforum den Grundstein für eine langfristige internationale Projektarbeit legen, in der Jugendliche aus Münster gemeinsam mit ihren internationalen Partnern als Multiplikatoren für ein friedlicheres und nachhaltigeres internationales Miteinander eintreten.

Jugendliche mit Migrationserfahrung aus Deutschland, die in der bisherigen Projektarbeit bereits eine tragende Rolle spielen, sollen dabei eine wichtige Brückenfunktion zwischen dem Gastgeberland Deutschland und seinen Partnern in aller Welt wahrnehmen. Erste Ergebnisse aus der interkulturellen Projektarbeit, sind bereits jetzt einsehbar unter:

www.solarnet.tv/projects/seminar/info

und dem Youtube-Kanal des Vereins: www.youtube.com/magauchsein

 

 

Projekt: Namibia Magazin - Land, Menschen und Kultur

Projektteam:
Martin Wauligmann, Antra Hartmanis, Rabea Leiße
Im Februar 2010 fuhren wir mit einer stufenübergreifenden Gruppe des Schillergymnasiums in Münster für drei Wochen zu unseren Partnerschulen (Grundschule und Berufsschule) in Baumgartsbrunn / Namibia.

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Während der Austauschfahrt arbeiteten wir in kleinen gemischten Gruppen mit den Schülerinnen unserer Partnerschulen an verschiedenen Themen. Unsere Gruppe hatte die Aufgabe, die Austauschfahrt redaktionell zu begleiten.

Da alle drei deutschen Mitglieder unserer Gruppe das Glück hatten, die Austauschfahrt bereits zum dritten Mal zu begleiten, hatten wir für unser Projekt eine besondere Ausgangslage: Wir kannten das Leben im Schuldorf bereits, wir hatten bereits erfahren, wie es ist, aus einem "luxoriösen" Leben in Deutschland zum ersten Mal nach Baumgartsbrunn in Namibia zu kommen, eine der ärmsten Schulen des Landes.

Das Leben in diesem Schuldorf ist für uns so schockierend, wie faszinierend zugleich. Schockierend, weil wir jedes Mal wieder miterleben müssen, unter welchen schlechten Umständen Kinder und Jugendliche in einem Entwicklungsland leben und lernen müssen; faszinierend deshalb, weil die Kultur des Landes und die Lebenseinstellung der Menschen dennoch so viel Freude und Nachahmenswertes bietet.

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Mit diesen Erfahrungen im Hintergrund und dem Privileg, diesen Ort, an dem wir schon viele Freundschaften geschlossen hatten, bereits gut zu kennen, haben wir uns zu Beginn unserer Fahrt ein besonderes Ziel gesetzt.

Wir wollten ein Magazin herausgeben, dass es uns ermöglicht, Eltern, Lehrern und Schulkameraden daheim, ein möglichst realistisches Gefühl für dieses Land und das Schuldorf Baumgartsbrunn zu vermitteln, ein Gefühl, dass sowohl die positiven als auch die negativen Seiten des Lebens miteinschließt. Aus eigener Erfahrung wissen wir, wie nachhaltig es einen Menschen prägen kann, einmal an einem Ort wie diesem gewesen zu sein. Wir hoffen, dass unser Magazin einen kleinen Beitrag dazu leisten kann, diese Erfahrung weiterzugeben.

Link zum kompletten Namibia Magazin (PDF Datei)

Projekt: Simple Made Video Project (in Kooperation mit der Marienschule)

Projektteam:
Henriette Schüling, Hendry Adrianus, Ann-Christine Ehling, Leonhard Schmalhorst, Banele Ndlovu, Sven Krüger

Projektpräsentation:
Unsere Gruppe arbeitet innerhalb der Arbeitsgemeinschaft Medien am Schillergymnasium in Münster. In unserer Medien-AG möchten wir junge Menschen an die Filmarbeit heranführen und Filme gleichzeitig nutzen, um mit unseren Partnern in aller Welt zu lernen.
Unsere Austauschplattform ist die Internetseite www.solarnet.tv, die wir selbst aufgebaut haben und auf der sich mittlerweile über 4000 Jugendliche aus 130 Ländern angemeldet haben.

Ziel des Projektes:
Mit unserem Projekt möchten wir erreichen, dass junge Menschen aus alter Welt die rasante technische Entwicklung der letzten Jahre nutzen, um sich kennen zu lernen und miteinander zu kommunizieren. Da uns das Medium "Film" im Besonderen interessierte, begannen wir damit, in unseren Partnerschulen in Polen, Deutschland und Namibia Videofilme füreinander zu produzieren und diese im Internet zu veröffentlichen. Diese Videofilme vereinen mehrere Ziele: wir möchten mit ihnen nicht nur lernen, uns medial auszudrücken, sondern die Filme sollen uns und unseren Partnern auch helfen, über unser unterschiedliches Leben und unsere Kulturen mehr zu erfahren.

Umsetzung:
Der Anfang besteht bei jedem Videoprojekt daraus, dass wir lernen, einen Text zu schreiben. Wir entschlossen uns für das Thema "Ich Selbst", da es unserer Meinung nach das naheliegendste und einfachste Thema ist. Dieser Brief ergibt schließlich den Off-Kommentar der Videoreportage. Der nächste Schritt ist die Bebilderung des Textes durch passende Videoaufnahmen. Anschließend wird das Material zu einem Film verarbeitet. Die digitale Videobearbeitung ist mittlerweile sogar mit gratis Software möglich, auch die Videoaufnahmen können heutzutage bereits durch einfache, günstige Fotokameras erfolgen - hierdurch ist sichergestellt, dass alle unsere Partner und auch Schüler in ihrer Freizeit an den Projekten arbeiten können.
Schließlich fügen wir dem Video noch Untertitel in der jeweiligen Muttersprache, sowie auch in Englisch hinzu - so dient er sogar zum Sprachen lernen.

 

 

Projekt: Share a word

Deutsch-Namibische Lebenswelten - Eine Interviewreihe

Projektteam:
Henrieke Bieber, Elisabeth Bujnoch, Antra Hartmanis, Julia Tombers, Jakob Loos, Rabea Leiße, Stefan Lülf, Lisa Schröder

Projektpräsentation:
Im Februar 2010 sind eine Gruppe von deutschen Schülern und Schülerinnen nach Namibia geflogen, um unsere Partnerschule in Baumgartsbrunn zu besuchen. Wir haben an verschiedenen Projekten gearbeitet und in unserer Gruppe entstand dieses Heft mit Interviews zu verschiedenen Themen.

Die Arbeit daran hat viel Spaß gemacht. Zuerst haben wir Themen gesammelt, die uns bewegen und interessieren und haben mögliche Fragen aufgeschrieben.

Also sind die Interviews nur durch das vorgegebene Thema und einige Inputfragen strukturiert, wurden allerdings sonst sehr offen gehalten, um auf die Antworten direkt zu reagieren, um somit ein natürliches und spontanes Gesprach zu erzeugen.

Wir haben die Interviews aufgenommen, abgetippt und gekürzt. Die Kommunikation lief die ganze Zeit auf Englisch und es hat uns sehr geholfen, dass unsere Gruppe sowohl aus namibischen, als auch deutschen Schülerinnen bestand. Somit konnten wir uns gegenseitig bei Verständnisproblemen helfen.

Während der Interviews wurde viel gelacht, diskutiert und manchmal auch geweint. Obwohl wir uns noch kaum kannten, haben wir offen über sehr emotionale und ernste Dinge geredet, was uns alle ein Stück weit verbunden hat. Wir haben voneinander gelernt, nicht nur was unsere Kulturunterschiede betrifft, sondern auch ganz bestimmte Situationen im Leben. Zum Beispiel hat es mich personlich sehr beeindruckt zu hören, dass ein Mädchen eine 2-jährige Tochter hat und ihre ganze Kraft darauf verwendet, ihr ein besseres Leben bieten zu können.

Wir haben festgestellt, dass wir dieselben Ängste haben, dieselben Träume, aber auch ganz unterschiedliche Vorstellungen haben, was z.B. Gott und die Kirche betrifft.

Darüberhinaus wurden bei diesem Projekt Freundschaften geschlossen, die über die geographisch gesehen weite Distanz hinweg reichen.

Download der Interviews als PDF