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Projekt: Heißluftballon
Projektteam:
Teilnehmer: Lukas Kollmer
Betreuender Lehrer: Herr Michael Deittert
Projektpräsentation:
Wir haben in der Schule ein Bausteinprojekt. Am ersten Bausteintag schlug Herr Deittert uns verschiedene Ideen vor u.a. einen Heißluftballon aus einem gelben Sack zu bauen. Ich habe solange an dem Projekt geforscht, bis ich einen 3000 Liter fassenden Ballon gebaut hatte. Beim Zusammenkleben hat mir mein Vater geholfen. Die Heruasforderung war es, den Ballon sehr leicht zu bauen, damit er fliegt. Mein Ziel war es, einen Ballon zu bauen, der möglichst viel Gewicht tragen kann. Er musste also nicht nur sehr leicht, sondern auch sehr groß sein. Mein Vater hat mir geholfen auszurechnen, wie schwer der Ballon sein darf.
Ein Problem war es den Ballon im unteren Bereich so zu konstruieren, dass er nicht anfängt zu brennen.
Meine Mitschüler und Lehrer haben gestaunt, als der Ballon in der Schule durchs Treppenhaus flog.
Als neues Projekt baue ich mit einem Mitschüler unter der Leitung von Herrn Deittert ein solarbetirbenes Wasserstoffauto.
Projekt: Wunderkerzen
Projektteam:
Peter Lachmann, Kai Wetter und Tino. Inspiriert hat uns Herr Deitert, unser Naturwissenschaftenlehrer.
Projektpräsentation:
Als wir unser letztes Projekt fertig hatten (Kristalle züchten) haben wir unsern Lehrer (Herr Deitert) gefragt was wir als nächstes machen können. Er hat uns einige Vorschläge, darunter auch Put-Put-Boote und Wunderkerzen selber machen gegeben. Wir haben uns dafür entschieden, weil wir alle drei sehr gerne Sachen mit Feuer oder kleinen Explosionen mögen. Das alles haben wir im Bausteinuntericht des Pascal-Gymnasium gemacht. Der Bausteinuntericht findet immer Mittwochs in der 7. und 8. Stunde statt. Zur Auswahl stehen Naturwissenschaften, (unser persönlicher Favorit) Kunst, Theater, motorische Grundausbildung, Leichtathletik oder Basketball. Das machen wir seit Anfang der fünften Klasse.
Der Versuchablauf: Als erstes haben wir versucht mit einem Spatel die Masse auf einem Holzstäbchen zu verteilen. Das hat nicht so gut geklappt. Die Wunderkerzen mussten wir oft sogar mehrmals anzünden. Danach haben wir die Masse in Aluminiumröhren, die aus extra dicker Alufolie bestanden, gestopft. Nachdem wir dies getan hatten taten wir die Holzstäbchen in die Aluröhrchen. Dadurch das wir nicht sehen konnten wie voll die Aluröhren waren, war sehr oft Luft in den Wunderkerzen eingeschlossen. Sie brannten zwar schon besser aber brannten immer noch nicht ganz durch. Also dachten wir uns das wir bei meinen Eltern in der Zahnarztpraxis Formen aus Gips machen. Wir haben uns dann drei Plastikschalen genommen und die zwei Schlitze reingefräst (siehe Foto). Danach haben wir uns jeweils ein Holzstäbchen genommen und mit etwa 0,5cm Wach umgeben. Diese haben wir dann in die zwei Schlitze gelegt. Nachdem haben wir die Formen mit Gips/Silikon voll geschüttet. Nachdem wir dies getan hatten nahmen wir bei den Gipsformen einfach das Holzstäbchen heraus(siehe Foto).
Bei der Silikonform mussten wir das Silikon extra oben aufschneiden (siehe Foto) und dann erst konnten wir das Holzstäbchen heraus nehmen. Direkt in der nächsten Naturwissenschaftsstunde nahmen wir die Formen und strichen sie mit Vaseline ein da wir Angst hatten, dass die Wunderkerzenmasse mit dem Gips reagieren kann. Wir rührten die Masse an und verteilten sie in den Formen. Nachdem wir dies getan hatten, legten wir die Formen mit der Masse in den Trockenschrank. Als wir beim nächsten mal die Wunderkerzen anzündeten brannten sie zwar durch, aber sprühten immer noch keine Funken. Also nahmen wir dieses mal Aluminiumstücke, damit die Aluminiumteile nicht so schnell verglühten, und somit so richtig sprühen.

- Kai beim aufzeichnen der Linie zum fräsen

- Formen (Schritt1)

- Formen (Schritt2)

- Formen (Schritt3)

- Formen (Schritt4)

- Gips eingießen (Schritt1)

- Kai beim Gips in die Form gießen

- Gips eingießen (Schritt2)

- Von links nach rechts Kai, Peter, und Tino

- Peter beim eingießen der Silikonform (1)

- Peter beim eingießen der Silikonform (2)

- Peter beim auskratzen des Silikons

- Abdampfen (letzter Schritt)

- Aufschneiden der Silikonform (1)

- Aufschneiden der Silikonform (2)

- Vorlage entnehmen (Schritt1)

- Vorlage entnehmen (Schritt2)

- Vorlage entnehmen (Schritt3)

- Vorlage entnehmen (Schritt4)
Projekt: Essbare Folie aus Kartoffelstärke
Projektteam:
Schüler: Alva Feldmeier und Judith Bertermann
Lehrer: Michael Deitert
Projektpräsentation:
Wir sind zu unserem Projekt gekommen, weil wir auf folgende Fragen eine Antwort haben wollten: Wie kann ich einen optimalen Spickzettel machen, den ich bei Bedarf verschwinden lassen kann oder wie schaffe ich es eine China Suppentüte aufzureißen, ohne dass der Tüteninhalt beim Nebenmann auf dem Teller landet.
Judith und Alva, also wir, sind auf die Idee gekommen und wir sind super durch unseren Lehrer unterstützt worden (das mit dem Spickzettel haben wir ihm aber natürlich verheimlicht).
Doch wie stellt man die Folie her?
1. Schritt:
Zuerst zerkleinern wir die Kartoffeln mit einer Reibe.
2. Schritt:
Kurze Zeit später schütten wir die Kartoffelmatsche in ein Stofftuch und drücken alles mit Wasser gemischt in ein anderes Becherglas. Nun sind die Kartoffelreste und das Kartoffelwasser mit der Kartoffelstärke getrennt.
3. Schritt:
Am Boden des Becherglases sieht man schon die Kartoffelstärke - leider ist aber noch das Wasser im Becherglas und wir brauchen nur die Stärke. Man nimmt mehrere kleine Gläser und Trichter mit feinen Filtern um die Flüssigkeit abzutrennen.
4. Schritt:
Nachdem alles durchgelaufen ist, haben wir im Filter Kartoffelstärke. Im nächsten Schritt trocknen wir die Kartoffelstärke. Dafür benötigten wir einen Trockenofen.
5. Schritt: Nachdem die Kartoffelstärke getrocknet ist, müssen wir sie wiegen.
6. Schritt:
Wir brauchen 2,50g Stärke und 50 ml Wasser und 1,5 ml Glycerin. Es wird alles in einem Becherglas gemischt. Glycerin (aus Wikipedia): Glycerin ist ein bestimmter Alkohol, welcher in vielen Stoffen als Baustein vorkommt und in vielen Produkten Verwendung findet. Stärke (aus Wikipedia): Stärke ist ein Molekül, welches aus vielen Zuckermolekülen aufgebaut ist und ein wichtiger Reservestoff, Energiespeicher in Pflanzenzellen ist.
7. Schritt:
Dieses Stärke – Wasser Gemisch muss nun erhitzt werden. Dafür brauchen wir einen Dreifuß und einen Bunsenbrenner.
8.Schritt:
Nach ca. 2 Minuten rühren wird das Gemisch fester und bekommt die Konsistenz von Gummi. Sobald sich Blasen bilden haben wir die gewünschte Masse und schalten den Bunsenbrenner aus.
9.Schritt:
Diese Masse gießen wir auf ein feuerfestes Plastikbrett und lassen es darauf dünn auslaufen.
10.Schritt:
Nach ca. einer Woche ist die essbare Folie durchgehärtet.
Ergebnisse:
Wir haben bei unseren Versuchen bemerkt, dass bei unterschiedlichen Mengen an Glycerin die Folie unterschiedlich ist. Bei viel Glycerin wird die Folie ganz weich, bei wenig Glycerin wird sie spröde und bricht schnell. Am besten hat uns die Folie mit . 1,5ml Glycerin gefallen. Was das Glycerin bewirkt können wir nicht genau erklären. Unser Lehrer vergleicht es als eine Art Schmiermittel oder Trennmittel, was die Stärketeilchen aneinander bindet, sie aber doch beweglich hält.
Ausblick:
Ob unsere Folie essbar ist, wissen wir nicht wirklich. Aber sie schmeckt nicht schlecht. Obwohl unsere Lehrer und Eltern dem so nicht zustimmen wollen oder dürfen, steht dem Verzehr unserer Meinung nach nichts entgegen.
Auf der Suche nach einer sinnvollen Verwendung haben wir uns die Frage gestellt, welches trockene Lebensmittel verpackt werden muss und sich später im Wasser oder im Magen auflösen sollte. Unsere Ideen sind z.B. eine essbare Folie für Sandwichverpackung oder eine Verpackung für Medizin die geschluckt werden muss. Eine praktische Idee ist auch, die Verpackung für Gewürzmischungen, die man in asiatischen Tütensuppen findet.
Wer sich nicht traut die Folie zu essen, kann auch über abbaubare Müllbeutel nachdenken.
Mit dem Projekt haben wir auch an Jugend forscht teilgenommen und den vierten Platz belegt.
Viele liebe Grüße,
Alva und Judith






