Projekt: Suppe für Haiti

Projektteam:
1. Schülerinnen und Schüler: Saskia Wengler, Jessica Wies, Isabel Krämer, Ramisa Hasani, Lisa Harbecke, Benjamin Wolf, Pascal Palma-Kries, Leon Langenkamp-Stövesand, Sebastian Piechota, Ibrahim Jahic. (Die Schüler besuchen die Klasse A1 der Abschlussstufe und sind 15 - 18 Jahre alt)

2. Klassenlehrer: Maria Stermann (Dipl. Sozialpädagogin), Anian Plath (Sonderpädagoge)

3. Hausmeister: Herr Sträter  (Hausmeister), hat uns in vielen Bereichen unterstützt und tatkräftig in der Küche geholfen.

4. Schulleitung: Herr Fries (Förderschulrektor) und Herr Kreimer (Förderschulkonrektor) haben das Projekt von Beginn an unterstützt und die Kosten für die Lebensmittel übernommen, so dass die Einnahmen ohne weitere Abzüge als Spende für Haiti eingesetzt werden konnten.

Projektpräsentation:
Ihm Rahmen des Medienprojekts "Schulticker" der Münsterschen Zeitung konnten die zehn Schülerinnen und Schüler der Berufspraxisstufenklasse A1 der Papst-Johannes-Schule in Kinderhaus aus der Tageszeitung detailliert erfahren, welche großen Probleme die Menschen auf der Karibikinsel Haiti nach dem schweren Erdbeben haben. Spontan entstand der Wunsch, diesen Menschen durch eine Spende zu helfen. Gemeinsam mit ihren Lehrern sammelten die Förderschüler Ideen und entschlossen sich letztlich dazu, für alle 194 Schülerinnen und Schüler eine heiße Suppe als Mittagessen anzubieten.

Jetzt kam eine Menge Arbeit auf die Klasse zu. In kleinen Gruppen schwärmte man aus, um in allen Klassen zu fragen, ob sie an einem Freitag, an dem die Schulküche kein Mittagessen anbietet, interessiert wären, gegen den Beitrag von einem Euro eine leckere Suppe einzunehmen. Die Resonanz war überwältigend. Alle Klassen lobten die gute Idee und waren gerne bereit mit zu machen.

Nachdem der Bedarf geklärt war, musste das aus dem Hauswirtschaftsunterricht bewährte Rezept einer Kartoffel-Möhrensuppe auf die entsprechenden Menge hochgerechnet werden. Die Kochgruppe kaufte dann im Großmarkt die Zutaten. Die gesamte Klasse war anschließend zwei Tage damit beschäftig, die großen Mengen an Kartoffeln, Möhren, Zwiebeln, Lauch usw. zu schälen, klein zu schneiden, zu dünsten und zu pürieren.

Am Freitag wurden die riesigen Kochtöpfe aufgestellt und die Suppe heiß gemacht. Eine Gruppe deckte die Tische im Speisesaal ein und bereitete die Servierwagen für die Klassen vor, die im Klassenraum essen wollten. Zwei Schülerinnen übernahmen die Kasse für die Spendeneinnahmen. Nach einem genauen Zeitplan wurde die Suppe verteilt. Nach drei Stunden intensiver Arbeit war auch der letzte Tropfen Suppe verspeist, das gesamte Geschirr und Besteck mit Unterstützung des Hausmeisters gespült und alle Tische und Servierwagen abgeputzt. Die 15 - 18jährigen Schülerinnen und Schüler waren geschafft und zu recht stolz auf ihre Leistung. Durch zusätzliche Spenden der Eltern und dadurch dass die Schulleitung die Kostenübernahme für die Suppenzutaten zusicherte, kam die stattliche Summe von 282 Euro zusammen.

Das Geld zahlten die Schülerinnen und Schüler bei der Bank auf ein Spendenkonto ein

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Projekt: "Abschlussball für Menschen mit und ohne Behinderungen"

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Projektteam:
Schülerinnen und Schüler: Jana Möller, Daniela Bruhn, Max Wieging, Marcel Panhans, Christoph Bönicke, Viktor Wolf, Sergej Kremer, Pedram Saeedi, Mahmoud Allouch und Simon Beckmann.

Eltern: Frau Sell, Frau Holtgreve und Frau Ockenfels.

Lehrer: Frau Maria Stermann, Frau Brigitte Rehkopp, Frau Christina Ludwig-Strüwe, Herr Patrick Menzler und Herr Anian Plath

Schulleitung: Herr Godehard Fries und Herr Paul Kreimer

Projektpräsentation:
Wir sind die Entlasschüler der Papst-Johannes-Schule, Bischöfliche Förderschule für Geistige Entwicklung.

Wir verlassen nach mindestens 11 Schuljahren am Ende des Schuljahrs 2009/2010 die Schule.

Von unseren Geschwistern und Freunden, die Regelschulen besuchen, wissen wir, dass die Schulzeit mit einer Feier in festlichem Rahmen endet. Auch wir würden gerne unsere Familien, Freunde, Lehrer und alle andern lieben Menschen, die uns während unserer Schulzeit begleitet haben, zu einem Abschlussball einladen.

Im Vergleich zu den Regelschülern sind wir durch unsere Behinderungen nicht in der Lage, Partys oder Discos zu organisieren, um dadurch einen Abschlussball eigenständig finanzieren zu können.

Unsere Lehrer und Eltern unterstützen unseren Wunsch nach einem festlichen Schulabschluss und helfen uns bei der Organisation der Rahmenbedingungen. Herr Wichtrup von der Tanzschule Wichtrup in Münster stellt uns seinen großen Tanzsaal zur Verfügung.

Wir Entlassschülern beschäftigen uns mit dem Projekt „Abschlussball“ und stellen das Programm für den Abend zusammen. So haben wir schon einen Kabarettisten und eine Big Band gefunden, die bei uns auftreten würden. Eine Tanzvorführung ist ebenfalls geplant. Eine Tanzlehrerin wird mit uns einen Tanzkurs machen, damit wir auf dem Abschlussball gut tanzen können.

Das alles ist mit vielen Kosten verbunden und wir brauchen noch viel finanzielle Unterstützung, damit unser Wunsch nicht nur ein schöner Traum bleibt.

Das Bildungsziel der Schule für Menschen mit geistiger Behinderung ist die Selbstverwirklichung in sozialer Integration. Den Schülerinnen und Schülern sollen u.a. soziale und lebenspraktische Schlüsselkompetenzen vermittelt werden, die ihnen die Teilhabe am gesellschaftlichen Leben ermöglichen.

Der von den Schülerinnen und Schülern gewünschte Abschlussball ist das Bindeglied zwischen der vertrauten Schulzeit und dem Eintritt in die Arbeitswelt und die Gesellschaft. Die gemeinsame Feier von Menschen mit und ohne Behinderungen ist ein erstes Symbol für die Integration in die Gesellschaft. Die Schülerinnen und Schüler der Förderschule wollen genauso feiern wie die Absolventen der Regelschulen, genauso wie ihre Geschwister und Freunde.

In der Vorbereitung auf diese Feier unternehmen die Entlassschüler große Anstrengungen und bemühen sich mit hoher Motivation, vieles zu lernen, was sie für die Feier benötigen. So sind die Kleiderordnung, die Tischsitten und Benimmregeln Bestandteil des Projektunterrichts. Die Schülerinnen und Schüler werden Standardtänze lernen, um auf dem Fest tanzen zu können. In Kleingruppen fahren sie mit dem Stadtbus zur Tanzschule, um sich in ihrer Stadt zu orientieren und um die Räumlichkeiten kennen zu lernen.

Die Teilnahme an der Organisation ihrer Feier, das gemeinsame Auftreten in der Öffentlichkeit und die Begegnung mit anderen Jugendlichen und Erwachsenen sind positive Impulse für die Selbständigkeit der Schülerinnen und Schüler.

Bedenkt man, dass diese Schülerinnen und Schüler besonderen Förderbedarf bei den Kulturtechniken (Lesen, Schreiben, Rechnen), bei ihrer zeitlich, räumlichen Orientierung und im Bereich des sozial-emotionalen Lernens haben können, kann man erst die besondere Energieleistung und die hohe Motivation realistisch einschätzen.

Wir freuen uns besonders, dass unsere Schülerinnen und Schüler durch ihr Projekt deutlich zum Ausdruck bringen, dass sie genau so am gesellschaftlichen Leben teilhaben wollen wie die Menschen ohne Behinderungen.

Frau Sell  (Elternvertreterin), Frau Ludwig-Strüwe (Vertrauenslehrerin), Herr Plath (Vertrauenslehrer)

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