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Forschen und Präsentieren will gelernt sein - Wettbewerbe in und außerhalb unserer Schule
NEUGIEREIG IST JEDER! Aber wer hat das Know-How und die Ausdauer, das, was ihn/sie interessiert, auch tatsächlich zu erforschen? Und wer hat die Fähigkeit und den Mut, sich vor eiN Publikum bzw. vor eine Jury hinzustellen und die eigene Forscherarbeit zu präsentieren? Wahrscheinlich sagt hier nicht jeder: "Ja, das kann ich, das will ich und das mach ich auch!" Denn das Forschen und Präsentieren muss man genauso lernen, wie alles andere auch. Das Gute dabei ist: Es kann auch jeder lernen! Das Einzige, was ihr selbst mitbringen müsst, ist die Neugier!
Damit unsere Schülerinnen und Schüler das, was sie interessiert, auch erforschen und, wenn sie wollen, auch präsentieren können, gibt es an unserer Schule viele verschiedene "Forschungsmöglichkeiten". So gibt es für die Klassen 5 und 6 eine Chemie-AG und eine Biologie-AG, und ältere Schüler können an der Astronomie-AG teilnehmen.
Wer aber daran interessiert ist, etwas ganz Spezielles, also eigenes Thema zu erforschen, und wer alleine oder mit Freunden jede Woche etwas weiter voran kommen will, um am Ende eines Jahres seine Ergebnisse auf einem Wettbewerb zu präsentieren, der kommt zu unserer "Jugend-forscht-AG", die von frau dr. Picard geleitet wird. Hier hat man Zeit, alles in Ruhe zu planen, im Internet oder in einer Bücherei etwas zu recherchieren, später die Experimente durchzuführen oder ein neues technisches Gerät zu bauen, am Ende dann die Poster oder die Power-Point-Präsentationen herzustellen und den Vortrag vor der Jury zu proben. Bei all diesen Schritten - und vor allem bei der Anmeldung zum "Jugend-forscht-Wettbewerb" - helfen neben Frau Dr. Picard nicht nur Lehrerinnen und Lehrer, sondern auch Studentinnen und Studenten der Universität Münster. Aber auch die Schülerinnen und Schüler helfen sich gegenseitig, denn einige haben schon in früheren Jahren am "Jugend forscht-Wettbewerb" teilgenommen und können gute Tipps geben. Außerdem haben die älteren Schülerinnen und Schüler schon Erfahrungen bei unserem eigenen Forscher-Wettbewerb sammeln können, der jedes Jahr für die 8. Klassen an unserer Schule stattfindet. Auch dieser schulinterne Forscher-Wettbewerb wird von Frau Dr. Picard geleitet. An dieser "Science fair" nehmen alle Schülerinnen und Schüler teil, denn zum einen winken Urkunden und Preise und zum anderen ist es nun mal so, wie es am Anfang gesagt wurde:
JEDER IST NEUGIERIG!
Im Folgenden werden euch einige Schülerinnen und Schüler unserer Schule zeigen, welches Forschungsprojekt sie dieses Jahr beim "Jugend-forscht-Wettbewerb" vorgestellt haben. Eine Reihe von diesen Projekten wurden entweder durch die Science fair angeregt oder wurden dort sogar präsentiert.
Forschen und Präsentieren am Ratsgymnasium: So sieht's aus!
Hier einige Bilder, damit ihr euch besser vorstellen könnt, wie es bei uns zugeht:

- In der Bio-AG kann man zum Beispiel lernen, wie man Blüten präpariert ...

- ... oder welche unterschiedlichen Inhaltsstoffe die verscheidenen Apflesorten besitzen.

- Am Abend der Science fair stellen alle Gruppen ihre Projekte vor.

- Viele verwenden bei der Präsetation ihrer Projekte das Power-Point-Programm.

- Die Sieger unserer letzten Science fair!

- Und so fängt die Arbeit in der "Jugend-forscht"-AG an: erst einmal recherchieren!

- Danach geht es an die Experimente.
Die Projektbeschreibungen dieser Schule sind leider noch nicht ganz fertig und befinden sich noch in Bearbeitung. Wenn Ihr selber an einer Projektvorstellung arbeitet oder ein neues Projekt einstellen wollt, dann beeilt Euch mit der Eingabe und präsentiert uns, wofür Ihr Euch einsetzt!
Je schneller Ihr die Eingabe abschließt, desto eher könnt Ihr Eurer Engagement sichtbar machen!
Welches Schulheft ist das beste?
Wir sind ein Dreierteam!
Wir heißen Maximilian Wallochny, Oliver Pisula und Charldinas Chandrakumar und sind gemeinsam in der Klasse 6b.
Der große Schulheft-Test
Wie sind wir auf die Idee gekommen ?
Wir haben Plakate von Science-Fair-Projekten auf den Fluren unserer Schule gesehen. Dabei war auch ein Plakat zu einem Radiergummi-Test. Ein Plakat zu einem Hefte-Test fehlte. Da hatten wir die Idee bei Jugend-forscht über das Thema ,,Was ist das beste Schulheft“ zu forschen. Also taten wir, Charldinas, Oliver und Maximilian, uns zusammen, und überlegten, wie wir das Projekt beginnen sollen.
Wie sind wir vorgegangen?
Als erstes überlegten wir uns, was wir eigentlich testen wollten. Wir kamen zu folgendem Schluss:
1. Ein gutes Heft sollte nicht so schnell durchknicken.
2. Man sollte klar erkennbare Linien ziehen können.
3. Es sollte einigermaßen wasserfest sein, damit man es noch benutzen kann, wenn es von Regen oder Getränken nass wird.
4. Es sollte möglichst leicht sein, damit der Tornister nicht so schwer wird.
5. Es sollte möglichst wenig durch Schmutz beschädigt werden.
Für jedes Qualitätsmerkmal haben wir uns einen Test ausgedacht.
Danach überlegten wir uns, welche und wie viele Hefte wir benötigen. Nachdem wir alle Hefte zusammen hatten, fingen wir an, die ersten Tests durchzuführen. Nach den vielen Tests beurteilten wir mit Hilfe eines Punkteystems, welches Heft das beste ist.
Am Schluss haben wir noch die Preise verglichen, denn ein Schulheft sollte möglichst wenig kosten.
Unsere Experimente, unsere Ergebnisse und unser Sieger-Heft!
Unsere Experimente mit den Ergebnissen:
Alle folgenden Experimente wurden mit Heften dieser Hersteller durchgeführt:
"Atlantis", "Brause", "Brunnen", "Greenpeace", "Herlitz", "Lichtenstein", "Staufen" und "1,2,3,4".
1. Der Belastungstest
Wir nahmen zwei Tische, stellten sie in einem Abstand von 14 cm auseinander und legten das Heft mitten auf die Lücke. Dann stellten wir den Plastikbecher in die Mitte auf das Heft und legten 10g-Gewichte nach und nach in den Becher.
Die Hefte knickten bei unterschiedlichen Gewichten ein, einige schon bei 100-150 g. Das beste Heft war hier das Heft von "Brause", das erst bei 900 g einknickte.
2. Farbstrichtest
Wir haben verschiedene Striche mit Stiften auf ein Blatt von jedem Heft gemalt. Dann haben wir beurteilt, ob der Strich verläuft (bei Füller, Kuli, Tintenkiller und Filzstift) bzw. fein genug ist (Blei- und Buntstift). Wir haben die Beobachtungen dann in Form von Schulnoten festgehalten.
Am besten schnitt das Heft von "1234" ab (Note 1,3), dicht gefolgt vom "Brunnen-Heft" (Note 1,5).
3. Wasseraufnahmetest A
- Frage: Durch wie viele Blätter dringt Wasser hindurch, wenn wir mit einer Pipette Wasser auf ein Heft tropfen?
-Durchführung: Wir tropften mit einer Pipette 3 Wassertropfen auf unsere Hefte, um zu sehen, wie viele hintereinander liegende Blätter das Wasser befeuchtet.
- Ergebnis: Bei manchen Heften drang das Wasser durch 4 Blätter. Bei den besten Heften in diesem Test (von "Brunnen" und von "Atlantis") drang das Wasser nur durch ein Blatt.
4. Wasseraufnahmetest B
- Frage: Wie viel ml Wasser saugt ein Heft auf, wenn es in eine Wasserpfütze fällt?
- Durchführung: Wir haben jedes Heft gewogen und die Werte aufgeschrieben. Dann legten wir jedes einzelne Heft in eine Wanne mit Wasser und ließen es dort 30 Sekunden Wasser ziehen. Nach diesem Schritt legten wir das Papier erneut auf die Waage und notierten auch diese Werte.
-Ergebnis: Nur drei Hefte haben weniger als 100 g Wasser aufgesaugt:
Das Heft von "Brunnen" (98,4 g), von "Greenpeace" (97 g) und von "1234" (96 g)
5. Gewichtstest
Wir haben die Hefte mit Hilfe Elektrowaage gewogen.
Nur drei Hefte wogen weniger als 100 g:"Brunnen" (98,4 g), "Herlitz" (97 g) und "1234" (96 g)
6. Schmutzabweisetest
Wir stellten „Dreck“ aus Blumenerde und Wasser her. Dann schmierten wir den Dreck mit einem Spatel auf das Papier. Der Dreck blieb dann eine Minute auf dem Papier liegen. Danach trockneten wir Dreck und Papier mit einem Fön, um den Dreck abkratzen zu können. Danach kontrollierten wir, ob das Papier wellig geworden war. Wir haben dann Schulnoten vergeben, wobei eine „1“ gar keine Wellenbildung bedeutet hätte, eine „6“ hieß, dass sehr starke Wellen vorhanden waren und dass auch das darunter liegende Papier gewellt war.
Am besten schnitten die Hefte von "Herlitz" (Note: 3-) und "1234" (Note: 3") ab.
7. Der Preisvergleich
Wir gingen in drei Geschäfte und notierten die Preise. Hier zeigte sich, dass erstens alle Geschäfte den gleichen Preis angaben und dass die billigsten Hefte weniger als 50 Cent kosteten ("1234" nur 0,49 €, "Lichtenstein" sogar nur 0,39 €), obwohl die teuersten Hefte fast das Doppelte kosteten.
"And the winner is ...?"
Um das beste Heft zu finden haben wir uns zuerst angeschaut, welcher drei Hefte am besten in einem Test abschnitten. Dann haben wir die Platzierungen in Punkte umgerechnet. Wenn man für den 1. Platz 3 Punkte vergibt, für den 2. Platz 2 Punkte und für den 3. Platz 1 Punkt. Außerdem gab es für die Verarbeitung von Recycling-Papier einen Extrapunkt. Schließlich hatten wir einen eindeutigen Gewinner:
das Heft von "1234" (mit 12 Gesamtpunkten)!
Den zweiten Platz (mit jeweils 8 Gesamtpunkten) teilen sich die Hefte von "Atlantis", "Brunnen" und "Herlitz".
AUSBLICK
Wir haben jetzt zwar festgestellt, welches Heft das beste ist, aber wir wissen noch nicht, warum dieses Heft bei den Tests insgesamt am besten abgeschnitten hat.
Vielleicht hat es etwas mit dem Papier zu tun. Um das herauszufinden, könnten wir z.B. das Papier mit dem Mikroskop untersuchen. Denn möglicherweise erkennt man unterschiedliche Schichten im Papier oder unterschiedliches Material, aus dem das Papier hergestellt worden ist. Wir könnten aber auch die Hersteller anschreiben und fragen, wie sie ihr Papier herstellen, denn vielleicht unterscheiden sich die Methoden.
Wasser +Strom = Stromschlag?
Mein erstes Solo-Projekt
Mein Name ist Ann-Christin Häder und bin in der Klasse 8a. Dies ist schon mein zweites "Jugend-forscht"-Projekt. Im letzten Jahr habe ich mit Sainab, die weiter unten ihr Projekt vorstellt, in einer Zweiergruppe gearbeitet, aber da es uns immer schwerer fiel, gemeinsame Extra-Termine zu finden (außerhalb der JuFo-AG) haben wir beide dieses Mal allein gearbeitet. Außerdem interessierten uns unterschiedliche Themen.
Leitet eigentlich jede Flüssigkeit Strom oder nicht?
Ich wollte etwas im Fachbereich Physik machen. Im Unterricht hatten wir die Leitfähigkeit von Metallen kennen gelernt. Ich fragte mich deshalb, ob auch Flüssigkeiten Strom leiten können. Außerdem hatte ich - wie wahrscheinlich jeder von euch - schon mal gehört, dass man einen Stromschlag bekommt, wenn ein Fön ins Badewasser fällt. Schließlich musste ich entscheiden, welche Flüssigkeiten ich testen soll. Ich habe mich dann dafür entschieden, ganz alltägliche wasserhaltige Lösungen zu untersuchen, nämlich verschiedene Mineralwasser, Zucker- und Salzlösungen.
Viele Experimente, viele Ergebnisse und sehr merkwürdige Beobachtungen
Bevor ich überhaupt ein Experiment planen konnte, musste ich mich darüber informieren, was ich da eigentlich messe. Die Informationen bekam ich aus Physikbüchern, aber auch meine Betreuerin Frau Dr. Picard erklärte mir das Wichtigste.
1. Was passiert nun eigentlich, wenn Strom fließt?
Wenn Strom fließt, dann bewegen sich geladene Teilchen. Im Metall sind das die Elektronen. In wässrigen Flüssigkeiten können das Ionen sein. Es gibt viele verschiedene Ionen. So gibt es z.B. H+- Ionen, die in sauren Flüssigkeiten vorkommen. Aber auch die Mineralstoffe, die im Wasser enthalten sein könnten, sind eigentlich Ionen. Man kann sich also merken: Je mehr Ionen eine Flüssigkeit enthält, desto höher ist die Leitfähigkeit für Strom.
2. Die Vorbereitung der Experimente
Zunächst musste ich eine Messapparatur aufbauen, mit der man nicht nur Strom durch eine Flüssigkeit fließen lassen kann, sondern mit der man auch gleichzeitig messen kann, ob wirklich Strom fließt und wenn ja wie viel. Dabei half mir unsere Physiklehrerin frau Luft. Die ganze Apparatur bestand dann aus folgenden Geräten: Netzgerät, Kabel, 2 Eisennägel, Amperemessgerät, Voltmessgerät, Becherglas, 2 Stative, 2 Muffen und 2 Klemmen. wenn ihr wissen wollt, wie sie aussieht, dann schaut euch noch einmal das Foto oben an, denn dort steht sie auf dem Tisch.
Die Flüssigkeiten, die ich messen wollte, waren entweder in der Schule vorhanden (destilliertes, also reines Wasser) oder ich musste sie selber kaufen (Mineralwasser ohne, mit viel und mit wenig Kohlensäure) oder herstellen (Zucker- bzw. Salzlösungen mit einem Zucker- bzw. Salzgehalt von 5%, 10%, 15%, 20% und 25%).
Da ich auch wissen wollte, ob es eine Rolle spielt, ob man z.B. kaltes oder warmes Wasser nimmt, habe ich die Flüssigkeiten in einem Wasserbad erhitzt (auf 40° C) oder abgekühlt (auf 10°C).
3. Die Messungen und meine Auswertung
a) beim Mineralwasser: Temperatur und Ionengehalt beeinflussen die Leitfähigkeit!
Denn zum einen konnte ich bei 10°C noch keine Leitfähigkeit messen, bei 16°C aber schon, und bei 40°C stieg die Leitfähigkeit noch weiter. Möglich Erklärung: Sobald die Temperatur ansteigt, bewegen sich die geladenen Teilchen (Ionen) schneller durch das Wasser. Man nennt das die Wärmebewegung der Teilchen. Möglicherweise ist es bei 10°C so kalt, dass keine wesentliche Bewegung der Ionen stattfinden kann.
Zum anderne stellte ich fest, dass nicht jedes Mieralwasser den Strom gleich gut leitet. Das Mineralwasser ohne Kohlensäure besitzt bei jeder Temperatur die höchste Leitfähigkeit, das Mineralwasser mit viel Kohlensäure die niedrigste. Mögliche Erklärung: Das Mineralwasser ohne Kohlensäure besitzt mehr geladene Ionen als die anderen Mineralwasser. Das Mineralwasser mit viel Kohlensäure hat die wenigsten Ionen.
b) bei den Zuckerlösungen:keine Leitfähigkeit!
Hier habe ich (bei jeder Temperatur und bei jeder Zuckerkonzentration) keine Leitfähigkeit für Strom messen können. Das wunderte mich nicht, denn meine Betreuerin verriet mir, dass Zuckerlösungen fast keine geladenen Teilchen besitzen.
c) bei den Salzlösungen: merkwürdige Ergebnisse!
Hier habe ich sehr viel Messungen durchgeführt und viele Messungen wiederholen müssen, was wirklich anstrengend und frustierend war. Denn ich erhielt Ergebnisse, die ich nicht erklären konnte. So sank die Leitfähigkeit plötzlich auf null, sobald die Salzkonzentration stärker wurde. Auch die Erhöhung der Temperatur zeigte diesen Effekt. Eigentlich hätte es genau umgekehrt sein müssen: Wenn die Anzahl der geladenen Teilchen steigt oder wenn die Temperatur erhöht wird, müsste die Leitfähigkeit steigen - so wie ich es beim Mineralwasser festgestellt hatte. Aber hier bei den Salzlösungen klappte das nicht.
Meine Erklärung: Das Messgerät, das ich benutzt habe war "überfordert". Vielleicht war die Leitfähigkeit so extrem hoch, dass das Gerät nicht in der Lage war, diese hohen Werte zu messen. Ich habe zwar auch andere Geräte ausprobiert, aber das Problem war immer das gleiche. Bis heute weiß ich nicht, wie man dieses Problem lösen kann!
4. Weitere Probleme bei den Messungen!
Bei manchen Mesungen entstanden in den Salzlösungen an einem der Nägel viele Gasbläschen. Am anderen Nagel bildete sich Rost. Das erkannte ich daran, dass sich die Lösung braun färbte. Gegenmaßnahme: Ich veränderte die Spannung von 4 auf 1 Volt. Nun war keine der Reaktionen mehr zu sehen. Die merkwürdigen Reaktionen erklörte mir Frau Dr. Picard so:
Je höher die Spannung ist, desto größer ist der „Druck“, mit dem die Elektronen bewegt werden. Bei hohem „Druck“ (also bei hoher Spannung) werden sehr viele Elektronen im Eisennagel zum Minuspol bewegt werden. Hier ist die Menge an Elektronen dann groß genug, dass es zu folgenden Reaktionen kommen kann:
2 H+ + 2 e- --> H2
Am Pluspol gibt es sozusagen „zu wenig“ Elektronen. Denn bei einer hohen Spannung werden hier viele Elektronen im Eisennagel wegtransportiert (hin zum Netzgerät). Wenn ein großer „Sog“ die Elektronen wegreißt, bleiben als Rest Eisenionen zurück, die positiv geladen sind:
Eisenatom --> Elektronen + Eisenionen
Fe --> 2 e- + Fe 2+
Diese Eisenionen bilden im Wasser verschiedene Stoffe, die alle zusammen Rost genannt werden. Rost erkennt man an seiner rotbraunen Farbe. Bei einer Spannung von 4 Volt bildet sich in den Salzlösungen am Pluspol Rost und am Minuspol Wasserstoffgas. Diesen Vorgang nennt man Elektrolyse. Wenn die Spannung niedriger ist (z.B. 1 Volt), läuft diese Reaktion zwar auch noch ab, aber sie ist dann so schwach, dass man sie nicht sehen kann.
5. FAZIT
Das war eine wirklich anstrengende und zeitraubende Arbeit, die ich nicht noch einmal machen möchte! Aber es hat sich gelohnt, denn ich habe nicht nur viel über Physik gelernt, sondern auch beim "Jugend-forscht"-Regionalwettbewerb den dritten Platz erreicht!
Radierbare Tinte - selbst gemacht!
Wir sind ein eingespieltes Team!
Wir sind Jan Brumann und Christof Duhme aus der Klasse 7b. Wir sind nicht nur gut befreundet, wir sind auch - was "Jugend forscht" angeht - ein eingespieltes Team. Denn wir haben jetzt schon das zweite Projekt zusammen durchgeführt. Im letzten Jahr ging es uns darum, non-permanente (= radierbare) Kugelschreiber genauer zu untersuchen. Dieses Jahr gab es die Fortsetzung, weil wir jetzt radierbare Tinte herstellen wollten.
Fortsetzung folgt: Warum kann man nicht jede Tinte wegradieren?
Letztes Jahr interessierte uns, warum man non-permanente Kugelschreibertinte wegradieren kann, normale Kugelschreibertinte aber nicht. Damals fanden wir heraus, dass es keine große Rolle spielt, welche Farbstoffe in einer radierbaren Tinte sind. Denn die Radierbarkeit der Tinte hängt vor allem von dem Bindemittel ab, das den Farbstoff aufnimmt und die Tinte geschmeidig macht. Für unser damaliges Projekt erhielten wir den dritten Platz im Fach Chemie. Nun sind non-permanente Kugelschreiber nicht gerade billig. Darum wollten wir versuchen, selbst eine non-permanente (=radierbare) Tinte herzustellen.
Viele Fehlschläge - aber am Ende hat's doch geklappt!
1. Die lange Suche nach dem richtigen Bindemittel
Wir probierten viele verschiedene Bindemittel aus. Sie alle sollten wasserlöslich sein (denn wir wollten keine "stinkenden" Lösungsmittel verwenden) und gleichzeitig sollten sie die Tintenflüssigkeit etwas "andicken", damit die Tinte nicht sofort verläuft oder ins Papier eindringt. Denn eines hatten wir schon im letzten Jahr herausgefunden: wenn die Tinte erst einmal im Papier eingesickert ist, kann man sie nicht mehr radieren. das geht nur, solange die Tinte an der Oberfläche bleibt.
Aber viele Bindemittel, mit denen wir verschiedene Tests durchführten, waren ungeeignet:
a) Gelatine wurde zu schnell trocken und hart. Sie würde den Kugelschreiber also früher oder später verstopfen.
b) Der Kartoffel-Glucose Agar trocknete zwar nicht zu schnell und nicht zu langsam, aber dort, wo wir ihn auf das Papier auftrugen, bildeten sich "Wellen".
c) Die Standard-Agar-II-Lösung trocknete am schnellsten, bildete aber noch mehr Wellen.
d) Das Glyzerin war im Bindemitteltest der „Verlierer“ in der Kategorie „Trocknen“. Denn es trocknete am langsamsten. Erstaunlich ist aber, dass es dann, wenn wir es mit einem Pigment vermischten, sogar nach zwei Wochen noch nicht getrocknet war.
2. Endlich: Das richtige Bindemittel wird gefunden!
Da wir kein gut geeignetes Bindemittel gefunden hatten, fragten wir uns, ob wir es mit dem teuren Gummi Arabicum versuchen sollten. Denn wir hatten im Internet recherchiert, dass bereits die alten Ägypter und Chinesen dieses Mittel zur Tintenherstellung verwendet hatten. Gummi arabicum ist das getrocknete Harz eines bestimmten Akazienbaumes. Die trockenen Harztropfen sind steinhart, gelb bis braun und unterschiedlich groß (max. 3 cm).
Wir zerkleinerten das Gummi Arabicum mit Hammer, Messer und Mörser und gaben es in das kleine Becherglas. Dann fügten wir 20 ml Wasser hinzu und erwärmten dies im Wasserbad so lange, bis eine zähflüssige Masse entstand. Zuerst dauerte es sehr lange, bis die Gummi-Arabicum-Brocken weich waren. Dann lösten sie sich aber sehr schnell auf. Die braune Farbe verblasste, sodass die Farge des Pigments nicht verfälscht werden konnte. Um aus 0,5 g Gummi Arabicum eine zähflüssige Masse herzustellen, brauchten wir ca. 1 ml Wasser. Aber bei weiteren Wiederholungen des Versuchs stellten wir fest, dass wir immer unterschiedliche Wassermengen benötigten. Das liegt whrscheinlich daran, dass die chemischen Eigenschaften der einzelnen Gummi-Arabicum-Tropfen ebenso wie die Farbe (von fast weiß bis dunkelbraun) stark variieren. Daher kann man kein einheitliches Mischungsverhältnis festlegen.
3. Der Endspurt: Herstellung der radierbaren Tinte
Bis wir endlich ein brauchbares Rezept präsentieren konnten, hat es noch viele Versuch (und Fehlversuche gegeben). Mal trocknete die Tinte nicht richtig, dann war die Farbe der Tinte zu blass oder das Papier zerricss beim Radieren. Aber schließlich haben wir es doch geschafft! Hier unser Rezept für grüne radierbare Tinte:
• 2 g Gummi Arabicum
• ca. 10 ml Wasser (Die Wassermenge kann variieren, je nach Inhaltsstoffen des Gummi-Arabicum-Brockens.)
• 5,5 g Pigment „Maigrün“ (Firma: idee.)
• 10 ml Glyzerin
• 2 ml Ethanol
4. Unser Fazit
Es ist möglich, selber radierbare Tinte herzustellen, die mit ganz normalen Radiergummis entfernt werden kann. Aber der zeitliche Aufwand (ca. 6 Std.) ist sehr hoch. Und billiger, als einen non-permanenten Kugelschreiber zu kaufen, ist es wahrscheinlich auch nicht. Aber vielleicht tut's ja doch auch ein einfacher Bleistift ...
Schlägt Schokolade auf die Stimme?
Wie letztes Jahr: ein Soloprojekt
Mein Name ist Noa Pauline Weritz und ich gehe in die Klasse 8a. Schon im letzten Jahr habe ich bei "Jugend forscht" mitgemacht und auch direkt eine Platzierung erhalten. Damals hat mich interessiert, ob man auch unter Wasser mit Solarzellen Strom erzeugen kann. Alleine zu arbeiten hat den Vorteil, dass man spontan entscheiden kann, was man wann tut. Man muss sich nicht groß mit anderen absprechen. Aber da ich meine Projekte in der "Jugend-forscht"-AG bearbeite, ist es zusammen mit den anderen trotzdem nicht langweilig oder einsam gewesen. Im Gegenteil - wir hatten viel Spaß - wie ihr weiter unten noch sehen werdet!
Keine Schokolode vor dem Singen?
Von unserem Chorleiter - ich singe nämlich in einem Chor - haben wir öfters zu hören bekommen, dass wir vor dem Singen keine Schokolade essen sollen, weil sich angeblich die Stimme verändert. Dies wollte ich überprüfen, denn irgendwie habe ich das nicht einsehen wollen. Ich liebe Schokolade!
Wer will Schokolade? Freiwillige vor!
1. Die Vorbereitungen
Wie ihr euch denken könnt, war es überhaupt nicht schwer, Freiwillige für meine Experimente zu finden. Denn die Testpersonen mussten zwar zunächst etwas singen, dann aber durften sie sich genüsslich ein großes Stück Schokolade auf der Zunge zergehen lassen. Anschließend mussten sie noch einemal singen - und das war's.
Viel schwieriger war es mit dem Programm "audiacity" klarzukommen. Das ist ein Computerprogramm, mit dem man Schallwellen sichtbar machen kann. An sich genau das richtige Programm - aber ständig gab es Schwierigkeiten beim Speicher oder Kopieren der Aufnahmen. Es war zu Verrücktwerden! Aber ich hab nicht aufgegeben!
2. Die Vorversuche
Zunächst musste ich lernen, das Programm "Audiacity" zu bedienen, das mir unsere Physiklehrerin Frau Luft aus der Physiksammlung geliehen und erklärt hat. Die Testperson setzt sich dafür ein Head-Set auf (das könnt ihr auf dem Foto oben sehen), singt dann ins Mikro wahrend gleichzeitig die Aufnahme läuft. Danach kann man die aufgezeichneten Schallwellenlinien vergrößern, verkleinern, zusammenschieben oder auseinander zerren - gerade so wie man will.
Während der Vorversuch habe ich festgestellt, dass man nur dann vergleichbare Ergebnisse erhält, wenn alle Testpersonen mit dem gleichen Vokal, mit der gleichen Tonhöhe und der gleichen Lautstärke singen. Es stellte sich übrigens heraus, dass der Vokal "I" besonders gut geeignet ist für meine Versuche, da hier die Schallwellen besonders deutlich gezackt waren. Warum das wichtig ist, erkläre ich euch weiter unten.
Ich musste mir aber auch überlegen, welche Schokoladensorten ich auswähle, denn nicht jeder mag jede Sorte. Wenn aber eine Testperson eine Sorte essen muss, die ihr nicht schmeckt, dann könnte das die Ergebnisse verfälschen. Also suchte ich die Sorten "Noisette" und "Weiße Schokolade" aus - zwei sehr unterschiedliche Sorten, die aber beide keine "Stückchen" (Nüsse, Früchte, Crisps, ...) enthalten. Außerdem haben sie fast den gleichen fettgehalt. Ich vermutete nämlich, dass das Fett der Stoff sein könnte, der die Stimme beeinflussen könnte.
3. Die eigentlichen Versuche und ihre Ergebnisse
Den folgenden Versuch führte ich schließlich mit 11 Testpersonen durch: Meine Testpersonen sollten alle ein „I“ mit bestimmter Tonhöhe und Lautstärke singen. Während und nach dem Verzehr der Schokolade durften die Testpersonen ihre Stimmbänder nicht beutzen. Nachdem einige Minuten vergangen waren - ich musste sicher gehen, dass keine Schokoladenreste mehr im Mund zurückgeblieben waren -, haben die Testpersonen wieder „I“ gesungen. Nach der Auswertung der Aufnahmen kam folgendes Ergebnis heraus: Bei 9 von 11 Testpersonen veränderten sich die Schallwellen ganz deutlich - sie wurden nämlich "glatter", das heißt, die vielen kleinen "Zacken" waren weniger oder flacher geworden.
4. Was bedeutet das?
Diese kleinen "Zacken" in den Schallwellen zeigen an, dass der Ton nicht "rein" ist wie der elektronisch erzeugte Ton eines Synthesizers, sondern dass ganz viele so genannte Obertöne vorhanden sind. Diese Obertöne machen den typischen Klang einer Stimme oder eines Intruments aus. Selbst wenn in einer Band alle den gleichen Ton spielen, so kann doch jeder erkennen, dass der eine Ton von einer E-Gitarre, der andere von einem Saxophon und der dritte Ton vom Sänger stammt.
Je mehr Obertöne (also "Zacken") die Schallwellen zeigen, desto "voller" und "typischer" klingt die Stimme.
5. FAZIT: Also doch: keine Schokolade vor dem Singen!
Es fällt mir zwar schwer, das zu sagen, aber unser Chorleiter hat leider recht: Schokolade schlägt auf die Stimme!
Aber vielleicht gibt es ja Schokoladensorten, bei denen dieser Effekt nicht so stark ist oder sogar gar nicht auftritt. Das müsst man jetzt noch herausfinden. Außerdem weiß ich eigentlich immer noch nicht, welcher Stoff in der schokolade eigentlich auf die stimme schlägt. Ist es wirklich das Fett? Oder vielleicht doch der Kakao? Oder das Milchpulver?
Wenn ihr wollt, könnt ihr ja weiterforschen. Ich habe jedenfalls schon ein neues Thema zum Forschen gefunden ...
Deo + billig = schlecht?
Dieses Mal arbeite ich allein
Ich heiße Sainab Said und gehe in die 8a. Auf dem Foto stelle ich mein Projekt gerade der "Jugend-forscht"-Jury vor. Wie ihr oben schon gelesen habt, hatte ich im letzten Jahr ein Projekt mit Ann-Christin aus meiner Klasse gemacht. Aber wie gesagt war es kompliziert, weil jeder von uns andere Termine hatte. Und dieses Mal wollten wir auch unterschiedliche Themen erforschen, sodass es besser für jeden von uns war, alleine zu arbeiten.
Lohnt es sich, für viel Geld ein teures Deo zu kaufen?
Ich bin auf das Thema gekommen, als wir mal wieder nach dem Sportunterricht alle Deo benutzt haben. Jeder bzw. jede hatte ein anderes Deo dabei. Da haben ich mich gefragt, welches Deo wohl das beste ist und ob man dafür viel oder wenig Geld ausgeben sollte. Außerdem habe ich mich gefragt, ob es einen Unterschied zwischen Roll- und Spraydeos gibt.
Dafür habe ich acht verschiedene Deos genommen und sie getestet. So habe ich zum Beispiel überprüft, ob die Deos eine antibakterielle Wirkung haben. Außerdem habe ich untersucht, ob die Schweißbildung reduziert wird und ob das Deo schnell trocknet. Natürlich waren auch die Preise ein Kriterium. Schließlich habe ich eine Rangliste erstellt. Erstaunlicherweise haben zwei der billigsten Deos am besten abgeschnitten, eins der teuersten am schlechtesten!
So viele verschiedene Experimente - das war viel Arbeit!
1. Informationen beschaffen
Zunächst habe ich mich darüber informiert, welche Inhaltsstoffe Deos eigentlich besitzen (Quelle: Wikipedia):
• Schweißhemmer
• Geruchsabsorber
• Keimhemmende Mittel
• Enzyminhibitoren
• Parfüm
• Lösungsmittel
• Stabilisatoren
• Konsistenzverbesserer
• Schaumverhinderer
• Farbstoffe
Ein Blick auf die Liste der Inhaltsstoffe auf der Verpackung reichte aus, um zu erkennen, dass jedes Deo eine andere Zusammensetzung von Stoffen besitzt. Auch weiß man oft nicht, welcher genannte Stoff zu welchen Inhaltsstoffen (Schweißhemmer, Geruchsabsorber, Schaumverhinderer?) gehört.
Die Liste der angegebenen Inhaltsstoffe würde mir also bei der Frage, welches Deo das beste ist, nicht weiterhelfen. Also musste ich spezielle Versuche zu dieser Frage durchzuführen.
2. Aber was macht ein gutes Deo eigentlich aus?
Meiner Meinung nach sollte ein gutes Deo folgende Eigenschaften besitzen:
Es sollte schnell trocknen, weil sonst ein unangenehmes Gefühl entsteht. Außerdem sollte es den pH-Wert der Haut besitzen, damit der Säureschutzfilm der Haut nicht zerstört wird. Und es sollte eine keimhemmende Wirkung haben, denn man hat folgendes festgestellt: „Frischer Schweiß ist nahezu geruchlos, aber die auf der Haut vorkommenden Bakterien der Art Streptococcus albus steigern ein einladendes Milieu für andere Bakterien. Diese wiederum scheiden stark riechende Verbindungen aus, darunter auch Butandion. Deodorantien wirken, indem sie die Bakterien abtöten.“ (P.W.Atkins: Moleküle. Die chemischen Bausteine der Natur. Spektrum-Verlag, 1987). Natürlich sollte ein gutes Deo auch den Schweiß reduzieren.
3. Welche Deos sollte ich testen?
Ich habe Deos mit unterschiedlichen Preisen gekauft. Außerdem habe ich immer jeweils einen Deoroller und ein Deospray der gleichen Firma (Fa, Dove, Nivea, Rilanja) genommen, weil ich feststellen wollte, ob sich Sprays und Roller unterscheiden.
4. Wer stellt sich als Testperson zur Verfügung?
Es war gar nicht so einfach Freiwillige zu finden, denn manche Tests musste ich direkt auf der Haut durchführen. Schließlich haben sich meine Familie und die anderen Schülerinnen und Schüler aus der "Jugend-forscht"-AG bereit erklärt, mir bei dem einen oder anderen Test zur Verfügung zu stehen. Vielen Dank nochmal an alle Freiwilligen!!!
5. Und dann ging's los:
a) Der Trocknungstest
Zunächst habe ich die Deoroller dreimal gleichmäßig auf Löschpapier gerollt, sodass ein feuchter Streifen entsteht. Bei den Deosprays habe dreimal gesprüht. Dann habe ich die Zeit gemessen, bis das Papier wieder trocken ist. Am schnellsten trocknete das Fa Lotus Dream Spray (23 Sekunden), aber auch das Dove pro-age Spray (41 Sekunden) und das rilanja body Spray (42 Sekunden) trockeneten relativ schnell. Wie zu erwarten, trockneten die meisten Sprays schneller als die Roller.
b) Der pH-Test
Die Deos wurden auf verschiedene pH-Papiere aufgetragen. Da der pH-Wert der Haut bei 5,5 liegt (Quelle: www.sebamed.de), besitzen die folgenden Deos mit den pH-Werten 5 oder 6 einen hautfreundlichen pH-Wert:
Fa Lotus Dream Spray, Fa seidig-sanft Roller, Nivea pearl beauty Roller, rilanja body Roller und rilanja body Spray.
c) Die Überprüfung der keimtötenden Wirkung
Zunächst einmal musste ich einen Nährboden herstellen, auf dem Bakterien gut wchsen können. Dafür habe 25 g Agar und einen Liter A. dest. abgemessen, verrührt, aufgekocht und in flache Petrischalen gegossen.
Nachdem der Nährboden fest geworden war, habe ich die drei mittleren Finger der einen Hand einer Testperson mit Deo besprüht bzw. berollt und gewartet, bis das Deo getrocknet war. Die drei mittleren Finger der anderen Hand blieben unbehandelt. Dann wurden die Finger jeweils auf einen Nährboden gedrückt. Anschließend hat meine Betreuerin Frau Dr. Picard diese Petrischalen aus Sicherheitsgründen mit Tesafilm verschlossen. Eine Woche später konnte man sehen, ob sich kreisrunde Bakterienkolonien gebildet hatten, die ich dann gezählt habe.
Doch was musste ich feststellen? Auf dem Agar waren nicht nur Bakterienkolonien, sondern auch Schimmelpilze gewachsen. Ich hätte icht geglaubt, dass man so viele verschiedenen Keime wir so an unseren Händen haben! Dabei hatten sich alle Testpersonen vorher gut die Hände gewaschen!
Da ich nicht immer klar erkennen konnte, ob es sich bei einer Kolonie um Pilz- oder um Bakterien-Kolonien handelte, habe ich - sozusagen zur Sicherheit – alle Kolonien gezählt. Die beste keimtötende Wirkung hatten der Nivea pearl beauty Roller, der Dove Original Roller und das rilanja body Spray.
d) Der Schweißreduzierungstest
Die Füße der Testpersonen wurden in einem Eimer mit sehr warmem Wasser gewärmt, bis sie gut durchblutet waren (erkennbar an einer roten Hautfarbe).Dann wurden die Füße herausgenommen und gut abgetrocknet.Dann behandelte ich eine Fußsohle mit Deo, die andere nicht. Anschließend musste die Testperson ihre Füße nebeneinander auf ein Löschblatt stellen. Die Konturen der „Schweißflecken“ konnte ich nun mit Bleistift abzeichnen. Bei folgenden Deos, konnte man erkennen, dass es eine Schweißreduzierung gab, weil die Fußabdrücke schmaler waren: Nivea double effect (Spray), rilanja body (Spray), Dove pro-age (Spray), Fa seidig-sanft (Roller) und rilanja body (Roller). Bei den anderen Deos konnte man keine Schweißreduzierung erkennen, d.h. die Fußabdrücke waren gleich groß.
e) Der Preisvergleich
Die Deos habe ich entsprechend ihres Kaufpreises geordnet:
Dove pro-age (Spray) und Dove Original (Roller): 2,69 €
Nivea double effect (Spray) und Nivea pearl beauty (Roller): 2,29 €
Fa Lotus Dream (Spray) und Fa seidig-sanft (Roller): 1,59 €
rilanja body (Spray) und rilanja body (Roller): -,79 €
Interessant ist, dass die Sprays und die Roller einer Marke immer den gleichen Preis haben.
6. Mein Gesamtergebnis
Um genau sagen zu können welches Deo das Beste ist, musste ich alle Tests vergleichen. Für den ersten Platz in einem Test gab es 3 Punkte, für den zweiten Platz 2 Punkte und für den dritten Platz einen Punkt. Daraus ergab sich:
1. Platz: Fa Lotus Dream Spray und das rilanja body Spray (mit 8 Punkten)
2. Platz: Nivea pearl beauty Roller
3. Platz: rilanaja body Roller
FAZIT:
1. Das billigste und das zweitbilligste Deo waren die besten! Der Preis sagt also nichts über die Qualität aus.
2. Einen Unterschied zwischen Rollern und Sprays konnte eigentlich nur bei der Trocknungsgeschwindigkeit festgestellt werden. Sonst unterschieden sich Roller und Sprays eigentlich nicht.
Trotz dieser ganzen Arbeit hat es sich für mich gelohnt, denn ich habe mit meinem Projekt im Bereich "Biologie" den dritten Platz gemacht. Das hätte ich vorher nicht geglaubt!






