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Mehr über die Marienschule, Gymnasium für Mädchen erfährst du hier...
"Projekt U - Umweltbewusstsein in der Schule!"
Teilnehmer
Unsere Schülervertretung und eine Umweltgruppe mit etwa 35 Schülerinnen erarbeiteten im Rahmen der Projekttage das Gerüst für das Umweltprojekt.
Kurzbeschreibung
Ziel des Projekts ist es, die Klassen sauberer und ordentlicher zu halten, um Energie und Strom einzusparen, aber auch, um das Umweltbewußtsein unserer Schülerinnen zu fördern.
Projektbeschreibung
Vom 29. - 31. Oktober 2008 fanden in der Marienschule Projekttage zum Thema "Multi-Kulti" statt. Während dieser Zeit traf sich eine Gruppe von 35 Schülerinnen unter der Leitung der SV, um die Basis für das von der SV initiierte Umweltprojekt zu entwerfen.
Ihre Aufgaben bestanden darin, aufmerksamkeitserregende Plakate für die Klassen sowie für die Flure zu gestalten. Aufschriften wie "STOP! Fenster zu? Licht aus?" erinnern nun die Schülerinnen im Schulalltag daran, für Energieeinsparung zu sorgen. Hierzu tragen auch die bunt bemalten Bananenkisten bei, wobei sie als Papierkörbe genutzt werden. Dies ist ein erster Schritt zur Mülltrennung!
Des weiteren erstellte die Umweltgruppe eine Power-Point-Präsentation mit aussagekräftigen Fotos von besonders vermüllten Ecken unserer Schule und einer Statistik, die den Schülerinnen verdeutlichen soll, dass es absolut notwendig ist, durch geschlossene Fenster Heizkosten zu sparen:
Um den Schülerinnen einen Anreiz zu geben, sich überhaupt am Umweltschutzprojekt zu beteiligen, hat die SV dieses Projekt wettbewerbsartig gestaltet. Von Dezember bis Mai überprüften die Schülervertreter regelmäßig die Klassenräume auf folgende Kriterien:
- Die Fenster sind zu und das Licht aus.
- Die Stühle sind auf den Tischen.
- Der Müll ist getrennt.
- Es herrscht allgemeine Ordnung.
Hierfür wurden Punkte vergeben, die auf ein Plakat geklebt wurden. So wird Ende Mai die beste Klasse prämiert und erhält einen Preis.
So hoffen wir, den Anstoß dafür gegeben zu haben, dass die Schule zukünftig sauberer und ordentlicher, aber auch umweltfreundlicher wird!
Tabea Schlöpker und Hannah Heßling
"Gewässer in der Stadt Münster - Untersuchung der Wasserqualität von Aasee und Kanonengraben"
Projektteam und Kurzbeschreibung
Wir, der Naturwissenschaftskurs der Jahrgangsstufe 9 von der Marienschule in Münster, haben uns in diesem Schuljahr (2008/2009) mit der Untersuchung der Wasserqualität von Aasee und Kanonengraben beschäftigt, da es eine gute Ergänzung zu unserer derzeitigen Unterrichtsreihe "Gewässer" war.
Projektpräsentation
Der Kanonengraben hat keine Zuflüsse bis auf Regen- und Grundwasser und ist daher im Vergleich zum deutlich größeren Aasee, der von der Aa gespeist wird, interessant zu untersuchen. Unsere Schule liegt direkt zwischen diesen beiden Seen und so sind sie für uns zu Fuß gut erreichbar.
An Anfang des Schuljahres sind wir im Rahmen unseres Projektes mit dem Planktonnetz zu beiden Gewässern gegangen und haben daraufhin die dort genommenen Wasserproben mikroskopiert. Dabei kam heraus, dass im Aasee großteils Spanalgen (Blaualgen) anzutreffen sind, im Kanonengraben dagegen konnten wir überwiegend Grünalgen und Ruderfußkrebse beobachten. Blaualgen sind keine wirklichen Algen, denn sie gehören zu der Gruppe der Bakterien, und produzieren Toxin, weshalb man im Aasee besser nicht schwimmen sollte. Grünalgen und Ruderfußkrebse hingegen sind in den meisten gesunden Gewässern zu finden.
Zurzeit gehen wir einmal monatlich Proben holen, um diese dann zu untersuchen. Wir untersuchen die Proben auf Salze wie Phosphat, Sulfat, Nitrat, Nitrit, Eisen und Chlorid, aber wir testen auch die Carbonathärte und den pH-Wert. Dafür benutzen wir Visocolor-Testsysteme. Der Nitrattest war uns zu ungenau, so dass wir dafür noch einen photometrischen Test entwickelt haben. Die Temperatur wird jeweils vor Ort gemessen. Leider konnten wir dies in den besonders kalten Monaten nicht tun, da die Gewässer zugefroren waren.
Fotos bei unseren Untersuchungen:
Die Ergebnisse unserer letzten Untersuchungen am 3. April 2009 haben wir in folgendem Diagramm dargestellt:
Um diese Werte auch auswerten zu können, mussten wir wohl oder übel auch etwas Theorie machen. Also, wissen wir nun, dass der relativ hohe Sauerstoffanteil in beiden Gewässern darauf zurückzuführen ist, dass hier viele Algen Photosynthese betreiben. Diese verbrauchen dabei Nitrat und Phosphat, was wiederum ein geringes Vorkommen dieser Salze zur Folge hat. Außerdem wird im Sommer im Aasee der Phosphatgehalt durch Zugabe von Eisenchlorid von der Stadt Münster abgesenkt. So wird den Algen der Nährstoff Phosphat entzogen. Dadurch kann sich dann nicht all zu viel Plankton entwickeln. Allerdings ist an Hand der niedrigen Chloridwerte zu erkennen, dass dies derzeit nicht gemacht wird. Im Kanonengraben hingegen ist besonders viel Chlorid zu finden, weil möglicherweise in diesem Winter durch den Regen Streusalz hinein geschwemmt wurde.
Nitrit ist eine Vorstufe von Nitrat mit weniger Sauerstoff und ist daher in einem Gewässer mit viel Sauerstoff ebenfalls nicht auszumachen. Die Aa fließt in den Baumbergen über sulfathaltiges Gestein, was den hohen Wert im Aasee erklärt.
Alles in allem macht uns das Projekt großen Spaß, vor allem, da es eine nette Abwechslung zum theoretischen Unterricht ist und es viel effektiver ist, wenn man mit dem Gelernten auch was Praktisches verbinden kann, insbesondere, wenn es im Zusammenhang mit der eigenen Umgebung steht.
Jennifer Borcherding
Melanie Dertenkötter
"Strom-Spar-Projekt"
Was kostet es, wenn ich mir 10 Minuten die Haare mit einem Föhn trockne?
Was kostet es, wenn der Fernseher 10 Stunden pro Tag auf Standby läuft?
Welche Geräte im Haushalt verbrauchen Strom, obwohl sie scheinbar ausgeschaltet sind?
Wo lässt sich ohne Verlust der Lebensqualität im Haushalt Strom einsparen?
Projektteam
Klasse 8a und Klasse 8b unter der Leitung von Herrn Kläs
Kurzbeschreibung
- wie berechnet man Stromkosten
- was bedeuten die Leistungsangaben bei Verbrauchern
- Standby-Verluste erkennen
- Stromsparmöglichkeiten erkennen
- Handhabung von Excel, um Messergebnisse auszuwerten und zu dokumentieren
Projektpräsentation
Das Projekt lief über ca. 15 Unterrichtsstunden. Zunächst haben wir uns mit der eigenen Stromrechnung auseinandergesetzt. Was bedeuten eigentlich die verschiedenen Eintragungen? Im Zuge dessen haben wir uns auch über die verschiedenen Stromtarife informiert und nach den günstigsten Anbietern im Internet gesucht.
Anschließend ging es um die Leistungsangaben bei Verbrauchern. 40 W oder 100 W - macht das einen Unterschied?
Jede Schülerin hat ein Energiemessgerät mit nach Hause genommen und hat die Leistungsangaben von Verbrauchern im eingeschalteten Zustand, im ausgeschalteten Zustand und im Standbybetrieb überprüft und die dabei entstehenden Kosten berechnet. Interessant dabei war, dass viele Geräte im Haushalt Strom verbrauchen, obwohl sie scheinbar ausgeschaltet sind. Die Messergebnisse wurde mit einem Tabellenkalkulationsprogramm dargestellt und ausgewertet. Stromeinsparungsvorschläge bildeten den Abschluss der Reihe.
Die Klassen 8a und 8b










