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Astronomie AG am Immanuel-Kant-Gymnasium

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Ausnahmsweise bei strahlendem Sonnenschein auf der Dachterrasse

Wer macht mit?

Aktiv sind zur Zeit zwei Schülerinnen und zwei Schüler aus den Klassen 8k und 8m - Merle, Charlotte, Moritz und Christopher.

Frau Ahrens sorgt dafür, dass die AG auch dann stattfinden kann, wenn die Schule schon abgeschlossen ist.

Kurzbeschreibung

Die Astronomie AG am Kant wurde 2009 auf Anregung der Schülerinnen und Schüler wiederbelebt, die im ersten Halbjahr im MINT-Kurs Astronomie durchgenommen hatten. Einigen reichte das halbe Jahr nicht aus und nun trifft man sich ungefähr alle zwei Wochen zum Beobachten, diskutieren und weiter denken.

Beim Teleskopaufbau

Was macht man in der Astronomie AG?

Jede zweite Woche Dienstag findet am Kant Gymnasium in Hiltrup die Astronomie AG  statt. Das bedeutet, abends um 18.00 Uhr  treffen sich einige Schülerinnen und Schüler, um bei klarem Himmel und selbst bei niedrigsten Temperaturen mit merkwürdigen Instrumenten auf die Astronomieplattform zu steigen und mit der einbrechender Dunkelheit die wie zu kurz geratene Ofenrohre aussehenden Instrumente auf den Mond und die anderen Gestirne zu richten. Ab  und zu schimpft jemand auf die Eigene und die Nebenschulen, weil diese nachts die Schulhöfe mit riesigen Flutlichtstrahlern beleuchten und das Licht in den Teleskopen ungemein stört. Dann schauen wieder alle gebannt in die Teleskope, um die fernen Schönheiten des Himmels zu bewundern (das alles hört sich nach einer Truppe Verrückter an, doch wir sind alle normale Schüler  und Lehrer).

So fing es an - und unsere Ideen für die nächste Zeit

Eine Astronomie AG am Kant gab es schon sehr lange, doch weil der betreuende Lehrer in Pension  ging, war es 2007 damit erst einmal vorbei. In diesem Schuljahr aber nahm der MINT-Zweig in der achten Klasse Astronomie durch, und ein paar Schüler beschlossen zusammen mit der Lehrerin, die Astronomie AG wieder neu zu gründen, da das Feld der Astronomie sehr interessant ist und zum Beispiel die Beobachtung in der Gruppe wesentlich mehr Spaß macht. 

Im zweiten Halbjahr ging es dann mit vier Schülern los. Das hört sich vielleicht wenig an, aber man wird es verstehen, wenn man weiß, dass immer nur einer durch das Teleskop schauen kann.  Uns stehen von der Schule und privat aus mehrere Teleskope zu Verfügung, die auch regelmäßig genutzt werden.

Zurzeit denken wir über die Durchführung einiger Projekte im Rahmen des Jahres der Astronomie an unserer Schule nach.

Zum Beispiel wollen wir auf unseren Schulhof ein maßstabgetreues Abbild des Sonnensystems malen oder während der großen Pause  durch die Teleskope die Sonne beobachten (natürlich nur durch spezielle Filter). Ziel dieser Aktionen ist, die Faszination Astronomie anderen näher zu bringen. 

Mond und Venus am 31.12.2008

Das Puquio-Projekt am Immanuel-Kant-Gymnasium Münster

Projektteam

Unter der Leitung von Frau Müller trifft sich regelmäßig eine Schülergruppe mit Teilnehmern aus allen Jahrgangsstufen.

Die Aktivitäten  des Puquio-Teams:

  • Information der Mitschülerinnen und Mitschüler über die Situation in Puquio
  • Veranstaltung von Benefizkonzerten
  • Verkauf von Kaffee und Kuchen bei Elternsprechtagen und sonstigen schulischen Veranstaltungen
  • Sponsorenlauf
  • Öffentlichkeitsarbeit (Vorträge, Teilnahme an Wettbewerben)

Kurzbeschreibung des Hilfsprojektes

Gerechtigkeit fördern – solidarisch handeln

Zielsetzung:  langfristige Verbesserung der Lebensbedingungen und der Zukunftsperspektiven behinderter Kinder in einem Land der „Dritten Welt“

Kurzbeschreibung des Hilfsprojektes Puquio

Projektpräsentation

Puquio ist eine ca. 14000 Einwohner zählende Kleinstadt, gelegen auf 2300 m Höhe in den Anden Perus. Die Einwohner sind überwiegend Indios, 42% sind als arm zu bezeichnen. Fast alle leben von den Erträgen ihrer kleinen chacras (kleines Stück Land). Diese Menschen verfügen nicht über die finanziellen Mittel, um behinderten Kindern eine besondere Erziehung und Bildung zu gewährleisten.

Behinderte Kinder haben in den Augen vieler Peruaner keine Rechte, ihre Behinderung wird oftmals immer noch als Strafe Gottes angesehen. Für den peruanischen Staat sind sie „unproduktive Mitglieder“ der Gesellschaft, in die er kein unnötiges Geld „investieren“ will.

Deswegen hat sich das Puquio-Team des Immanuel-Kant-Gymnasiums zum Ziel gesetzt, diesen Kindern zu helfen, die in ihrem eigenen Land keine Lobby haben.  Mit der finanziellen Unterstützung des Immanuel-Kant-Gymnasiums konnte zunächst eine Schule für behinderte Kinder errichtet werden, der bald ein Heim angegliedert wurde, das bis heute aber noch in den Räumen der Schule untergebracht ist. Unsere Unterstützung haben wir von Anfang an als Hilfe zur Selbsthilfe verstanden, was für eine nachhaltige Entwicklung uner-lässlich ist. Bei dem Erziehungszentrum handelt es sich um die einzige Einrichtung für behinderte Kinder in dieser Andenregion, das gesamte Projekt hat also Pilotcharakter.

Der Verein „Hilfsprojekt Puquio“ e.V. , dem vor allem Eltern und Lehrer des Kant-Gymnasiums angehören, ergänzt unsere Arbeit.

Im Einzelnen zielen unsere Aktivitäten auf folgende Bereiche ab:

  • Verbesserung der körperlichen und geistigen Gesundheit behinderter Kinder
  • ihre Eingliederung in regelmäßige Gesundheits-und Erziehungsmaßnahmen
  • gesunde und abwechslungsreiche Ernährung
  • Ausbildung von Fähigkeiten zur Ausübung sinnvoller (Alltags-)Aktivitäten
  • so weit wie möglich Eingliederung in ihr gesellschaftliches Umfeld
  • Ausbildung von Selbstständigkeit und Selbstvertrauen

Regelmäßige Kosten  pro Monat, die wir übernehmen:

  • ausgewogene Ernährung der Kinder
  • Gehalt der Köchin
  • Gehalt  einer Nachtschwester

Zur gegenwärtigen Situation in Puquio:

Mit Hilfe des Immanuel-Kant-Gymnasiums konnte ein neues Heim errichtet werden, das im Rohbau fertig ist. Wir werden durch einen Sponsorenlauf finanzielle Unterstützung leisten zur Fertigstellung des Neubaus, der den behinderten Kindern ein Zuhause bieten soll, in dem sie menschenwürdig und kindgerecht leben und aufwachsen können.

Ab Sommer 2009 werden drei Schwestern einer koreanischen Ordensgemeinschaft die Heimleitung langfristig übernehmen. Alle drei sind in Deutschland ausgebildet und spezialisiert auf Erziehung und Betreuung behinderter Kinder.

Unsere Partner vor Ort sind

  • Einwohner in Puquio, die sich zu einer Art Verein zusammengeschlossen haben und sich zunehmend verantwortlich fühlen für die Zukunft behinderter Kinder (in Form von Arbeit, Spenden von Nahrungsmitteln etc.)
  • das Patronato (bestehend aus 4 Puquianern), das als Träger des Heims fungiert
  • der für Puquio zuständige Bischof
  • Vertreter der Schulaufsicht in Puquio
  • ab Sommer 2009 drei koreanische Schwestern

Zu allen Partnern bestehen regelmäßige telefonische und e-mail-Kontakte, ergänzt durch einen jährlichen Besuch in Puquio seitens der Leiterin unseres Projekts.

Die peruanisch-deutsch-koreanische Zusammenarbeit zugunsten der behinderten Kinder wird auch in Zukunft weitergehen!

Mittelfristig werden Überlegungen angestellt, nach der Fertigstellung des neuen Kinderheims eine Einrichtung für Jugendliche zu schaffen in Form eines betreuten Wohnens, damit die Kinder auch als Jugendliche weiter auf ihrem Lebensweg begleitet werden können. 

Schüler des Centro de Educación Especial y Hogar de Menores Immanuel Kant (CEEHMIK)