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Eine Schulklasse erforscht das echte Landleben

Landarbeit auf dem Emshof

Projektteam

Schülerinnen und Schüler der Klasse 5 b:

Diana, Katharina, Lisa, Alina, Jessica, Jessi, Lavena, Nilufar, Joscha, Adnan, Sinan, Cederic, Ludwig, Dennis, Waldemar, Besnik, Orhan, Angelino, Falah, Jonathan, Marvin.

Begleitende Lehrer: Frau Harbeck und Herr Klaus.

Kurzbeschreibung

Der Emshof, aus Sicht des Kartoffelackers.

Auf dem Emshof (zwischen Münster und Telgte) wird uns das Landleben näher gebracht. Dazu gehört das Füttern und Versorgen der Nutztiere, die Arbeit auf dem Feld (wie z.B. die Aussaat von Kartoffelknollen oder Maiskörnern), sowie deren Ernte. Wir übernehmen hier also viel Verantwortung.

Unser Projekt begann im April 2009 und wird im Oktober 2009 enden. In dieser Zeit wird der Emshof regelmäßig von uns besucht.

Neugierig geworden? Dann möchten wir Euch einen typischen Vormittag auf dem Bauernhof vorstellen. Schaut´s Euch genau an...

Projektpräsentation

Auf dem Emshof gibt es Schafe...
und Hühner...
und Schweine.
Pferde gibt´s hier nicht. (Die gibt´s nur beim Nachbarn.)
Zu Beginn werden wir in kleine Gruppen eingeteilt. Wir müssen die Tiere versorgen: Füttern, Stall ausmisten, die noch warmen Hühnereier sammeln und stempeln, Tröge auswaschen.
Natürlich dürfen Körperpflege...
und Streicheleinheiten nicht fehlen.
Nach einer Frühstückspause werden die Kartoffeln bearbeitet. Zunächst werden die Knollen einzeln gepflanzt. Unsere Sorten heißen "Blaue Elise" und "Bamberger Hörnchen".
Die "Blaue Elise"...
auf dem Weg unter die Erde.
Wie man nach drei Wochen sieht, wachsen unsere Kartoffelpflanzen prächtig heran. Unter der Erde bilden sich an jeder eingepflanzten Mutterknolle viele kleine Tochterknollen.
Die Knollen dürfen nicht mit Sonnenlicht in Berührung kommen, da sie sonst giftige Stoffe erzeugen, durch die sie ungenießbar werden. Darum müssen sie immer gut mit Erde bedeckt werden. Man nennt dies: "häufeln".
Im August werden wir wissen, wie erfolgreich unsere Ernte ausfallen wird - und ob sich die harte Arbeit gelohnt hat. (Das wird sie sicherlich!)
Und? Sauber? Nee, immer noch nicht. Also: Weiterschruppen...
Zur Belohnung dürfen wir anschließend im Heu toben - in der so genannten "Kuschelkammer".
Nach der Heu-Pause wird dann z.B. die geschorene Wolle der Schafe bearbeitet...
und gedreht.
Und fertig ist ein ganz besonderes Freundschaftsband. Sorry - dieses Bild ist etwas unscha(r)f.
Oder es geht auf einen anderen, riesigen Kartoffelacker, um dort die Nutzpflanzen vom Unkraut zu befreien.
Auf die Plätze - fertig - Zupf!
Oder es werden Maiskörner einzeln (!) gepflanzt.
Das ist viel Arbeit - aber dadurch lernen wir die späteren Erzeugnisse mehr zu schätzen!
Auf jeden Fall freuen wir uns schon jetzt auf den nächsten Hoftag. Schließlich wollen wir wissen, wie es "unseren" Tieren und Pflanzen geht... Wenn Euch unser Projekt gefällt und Ihr Fragen dazu habt, meldet Euch einfach. Wir helfen gerne - und sind jetzt wahre "Land"ratten...