Mehr über die Erich-Klausener-Realschule erfährst du hier...

Betreuung des Bauerngartens im Mühlenhof-Museum in Münster

Das Projektteam

Das Bauerngarten Team

Projektlehrerin: Frau Britta Heitkemper

Projektschüler/innen: aus den Klassen 10 a,b,c:

Svenja Haas, Laura Kerkeling, Sebastian Knob, Julian Petersen, Maik Röttgers, Fabian Dornseif, Janine Elskamp, Dominick Sölker, Sascha Schimikowski, Boris Wotjakowski.

aus den Klassen 9 b,c:

Martin Ackmann, Sandra Brüggenkamp, Michael Ebbert, Sven Franke, Gero Kroesen-Scheer, Benedikt Möcklinghoff, Franziska Harhues, Lena Bröcker, Annika Iltgen, Felix Kappl, Fabian Krüskemper.

Kurzbeschreibung

Seit mehreren Jahren betreuen Schülerinnen und Schüler der Erich-Klausener-Realschule den Bauerngarten im Mühlenhof-Museum in Münster.

Im Schuljahr 2008/2009 pflegen die 10er und 9er Schüler im Rahmen des Wahlpflichtbereiches II die drei Beete, die der EKS neben dem Gräftenhof zur Verfügung stehen.

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer lernen wie ein "Pflanzplan" zu lesen ist und dass es "typische" Bauerngartenelemente gibt, die sich positiv auf die Pflege und Ernte auswirken. Die Mitglieder des Kurses haben auch dem Gärtnerteam des Mühlenhofes "unter die Arme gegriffen", indem sie Erde gesiebt haben, die Blumenkästen gejätet und im Färbergarten geholfen haben. Dies geschah unter vollem Einsatz bei Hitze und Regen.

 

Projektpräsentation

Seit mehreren Jahren betreuen die Schülerinnen und Schüler der Erich-Klausener-Realschule den Bauerngarten im Mühlenhof-Museum in Münster. Sowohl die jüngeren Schüler der Klassen 5 und 6 sowie unsere "Großen" der Klassen 9 und 10 haben sich bereits dort um die Pflege, die Aussaat und Ernte der regionaltypischen Pflanzen gekümmert.

Im Schuljahr 2008/2009 pflegen die 10er und 9er Schüler im Rahmen des Wahlpflcihtbereiches II die drei Beete, die der EKS neben dem Gräftenhof zur Verfügung stehen. Ein viertes Beet wird von dem BUND mit Kräutern betreut.

Zunächst mussten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer lernen , wie ein "Pflanzplan" zu lesen ist. Es ist gar nicht so einfach zu verstehen, wie auf einer Stelle zwei verschiedene Kulturen angebaut werden können -  Bohnen sind eben kein Kohl . Und warum ist Bohnenkraut ein "guter" Begleiter für Buschbohnen, ganz zu schweigen von der lästigen Buchsbaumhecke, über die man hinwegsteigen muss!

Das Sieben der Erde ist ebenfalls recht aufregend, wenn man Zeitgenossen mit mehr als vier Beinen (oder keinen) nicht wirklich lieb hat. Die von Steinen und Pflanzenresten gereinigte Eerde kann dann zum Auffüllen oder für neue Anpflanzungen benutzt werden.

Im Kurs lernen alle Schüler, dass es "typische" Bauerngartenelemente gibt, die sich positiv auf die Pflege und Ernte auswirken. So hält z.B. Buchsbaum unliebsame Leckermäuler fern und Bohnenkraut vertreibt Bohnenschädlinge. Außerdem wird im Verlauf des Sommers allen klar, dass jede Pflanze ihren bestimmten Wachstumsrhythmus hat, sodass Vor-, Haupt- und Nachkulturen angepflanzt werden können.

Im 1. Schuljhalbjahr haben die Schüler der Klasse 10 zudem große Mengen von Phacelia gesäät, um um den Boden nach der Hauptkultur vor Wasser- und Winderosion zu bewahren.

Die Mitglieder des Kurses haben auch dem Gärtnerteam des Mühlenhofes "unter die Arme" gegriffen, in dem sie Erde gesiebt haben, die Blumenkästen gejätet und im Färbergarten mitgeholfen haben. Dies geschah unter vollem Einsatz bei Hitze und leider auch bei Regen. Dafür hat man weggeschaut, wenn die Möhrchen doch allzu lecker waren.

Einmal haben uns einige Schüler einen vegetarischen Imbiss aus den geernteten Produkten bereitet, angereichert mit Löwenzahn. Gänseblümchen und Brennnesseln sind auch nahrhaft und schmackhaft, wie alle gelernt haben, aber die Schüler haben behauptet, nichts dergleichen vor Ort gefunden zu haben...

Als Belohnung hat die Gruppe von Herrn Niemann, dem Leiter des Mühlenhofes, eine von einem Kiepenkerl geführte Besichtigung des Museums erhalten!

An dieser Stelle sei auch Frau Wolf und Frau Godehard gedankt, die sich mit dem Gärtnerteam um alle Grünflächen und Beete des Mühlenhof-Museums kümmern und bisher alle Fragen und fälschlicherweise herausgerupfte Blumen geduldig ertragen haben!
Wir möchten allen Interessierten raten, sich doch den Mühlenhof einmal mit der Familie anzuschauen und dabei bitte nicht den schönen Bauerngarten zu vergessen.

Sing-and-pray-AG

Projektteam

Projektlehrer:

 Frau Hartlieb-van Husen

Frau Dr. Stefanie Pfister

Schülerinnen der Klasse 5 der Erich-Klausener-Schule

 

Kurzbeschreibung

Die Sing-and-pray-AG ist eine innovative AG an einer städtischen Realschule, die es sich zum Ziel gesetzt hat, in dem manchmal etwas hektischen Schulalltag religiöse Eckpunkte zu bieten. Dies können zum Beispiel ökumenische Wortgottesdienste sein oder auch Entspannungsphasen im Wahrnehmungsraum, das Singen peppiger Lieder und zurzeit wird ein Josefmusical eingeübt...

 

Bereits ein Jahr existiert die Sing-and-pray-AG an der Erich-Klausener-Realschule und unseres Wissens ist es eine bisher einzigartige AG an einer städtischen Realschule. Denn neben dem obligatorischem Einschulungsgottesdienst in der Klasse 5 und dem Entlassgottesdienst am Ende der Klasse 10 gestaltet die AG nun religöse Eckpunkte auch im Schulalltag wie ökumenische Wortgottesdienste, Erntedank-  oder Adventssingen, Vorspielen von Rollenspielen, die zum Nachdenken anregen etc.

Aber auch das Erholen von anstrengenden Schulstunden soll möglich sein: So können sich die Schülerinnen und Schüler im Wahrnehmungsraum bei Fantasiereisen entspannen, bei Liedern abschalten oder zur Musik malen.

Zurzeit üben die 5er Schülerinnen und Schüler für die Aufführung des biblischen  Josefmusicals, wobei die Schauspieler selbst viele Texte aus improvisierten Szenen entwickelt und einstudiert haben.

Dadurch, dass sich die Schülerinnen und Schüler intensiv mit einer jeweiligen biblischen oder religiösen Thematik auseinandersetzen, spüren sie, wie wichtig das Innehalten und Nachdenken im Schulalltag ist. Indem sie aus ihrem Alltagsgeschehen abgeholt werden und einen individuellen Zugang zu den  Inhalten (eigene Gebete, Texte, Raps, Rollenspiele etc.) haben, können sie wiederum andere Schülerinnen und Schüler glaubhaft zu "sing-and-pray"-Begegnungen auffordern.

Die AG-Schülerinne und Schüler nehmen an der religiösen Gestaltung des Schullebens teil und können sich zunehmend mit der Schulgemeinschaft identifizieren, was gerade für die 5. klassen sehr wichtig ist. Das regelmäßige Vortragen der Lieder, Texte, Gebete fördert zudem die sprachlichen und die künstlerisch-musischen Fähigkeiten.

Durch die "ruhigen" Zeiten der AG, in denen sie für sich selbst Lieder singen, erfahren sie religiöse Grundfreude im Alltag und geben diese authentisch und lebendig an andere Klassen weiter.